Ulrich H. Rose vom 06.03.2010

Definition Hermeneutik von Ulrich Rose:

Die Hermeneutik ist ein, über die Jahrhunderte entstandener Wissensspeicher von Halbwahrheiten der Philosophie,
den leider jeder Philosophiestudent lernen muss,
um in der Philosophie mitreden zu können.

Ulrich H. Rose vom 22.07.2012

oder:

Die Hermeneutik ist der Versuch die Wahrheit
mittels Halbwahrheiten zu erklären.
Diese Vorgehensweise ist,
wenn man logisch denken kann, unlogisch.

Ulrich H. Rose vom 27.08.2015

Wenn Du dieses nicht verstehen solltest, dann sieh Dir die Nr. 308 "Vollkommenen Begriffe" an.
Darüber hinaus ist Dir - wenn Du die Zusammenhänge nicht verstehst - nicht zu helfen.
Dann wirst Du im ungünstigsten Falle ein Philosoph, ein Suchender, der nichts weiß.
Zum "Nicht Wissen" der Philosophen siehe hier am Ende die beiden Sprüche von Dieter Vollmuth.

oder:

Die Hermeneutik zerstört das klare, unverfälschte DENKEN.

Ulrich H. Rose vom 16.05.2010
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Mein Tipp:
Wenn Du als Philosophiestudent mitdenken willst, so solltest Du Dich nicht in den Dschungel der Hermeneutik von vielen Fehlinterpretationen begeben, die nur wirr machen. (Wenn Dein Prof Dich nötigt die Hermeneutik in Dich reinzutrichtern, dann mache es - nur vergesse das eigenständige, das unverfälschte DENKEN = DenKen nicht ganz, denn sonst wirst Du eine Marionette in der Geschichte, die sich Philosoph nennt)
Was nützt es nur einem Menschen - Philosophiestudenten, wenn er zu einem vielleicht genialen Anfangsgedanken eines guten Denkers (vor mehr als 2.500 Jahren, wie Heraklit) die Interpretationen = Fehlinterpretationen von verscheidenen "Nachdenkern" der letzten 2.000 Jahre in sich reintrichtern muss?

Warum Fehlinterpretationen?
Der Anfangsgedanke von Heraklit ist - wenn er gut ist - nicht zu interpretieren, sondern nur zu verstehen.
Siehe dazu unbedingt die Nr. 308 "Vollkommene Begriffe"
Hier, ganz am Ende dieser Abhandlung, kommt ein Einschub vom 27.08.2015, den ich Dich bitte durchzulesen.
Er soll Dir zeigen, was ein Begriff ist und wie ein Begriff im Zusammenhang mit anderen Begriffen zu sehen ist.

Wer einen richtigen = guten Anfangsgedanken interpretiert,
der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit
diesen Anfangsgedanken verfälschen und verwässern.

Ein Beispiel dazu: Sokrates wurde von Heraklit inspiriert und verstand ihn in vielen Punkten.
Das, was Sokrates nicht verstand, das glaubte er.
Diese Aussage von Sokrates zeigt seine Größe in seinem nicht vollkommenen Denken.
Sein Schüler Platon brachte Heraklit's Gedanken schon durcheinander, weil er sie nicht verstand.

Dazu auch ein kleiner Ausschnitt aus der Nr. 137 zum Thema Interpretationen:
Wem die Hermeneutik nichts sagt, oder davon zu weit weg ist (aus mir verständlichen Gründen) dem kann ich diesen, zu Grunde liegenden Mechanismus, der zur Verwirrung führt, auf andere Weise erklären:

1. Die eindeutig kranke, deutsche Steuergesetzgebung ist eine Ansammlung von vielen Interpretationen anfänglich weniger, gut durchdachter Steuergesetze. Die Folge: Die deutsche Steuergesetzgebung ist durch die unzähligen Interpretationen undurchsichtiger und angreifbarer geworden – nicht besser und nicht verständlicher.

2. Die deutsche Gesetzgebung ist eine Ansammlung von Gesetzen, die von manchmal stümperhaften Politikern (evtl. auch in Zeitnot) auf den Weg gebracht worden ist. Die nicht beneidenswerten Richter müssen laut Gesetz mit diesen Gesetzen Recht sprechen, was zur Folge hat, dass die Richter unausgereifte Gesetze interpretieren müssen. Hinzu kommen die Richter und Anwälte, die den ursprünglichen Sinn der Gesetze nicht verstanden/begriffen haben. Auch diese interpretieren wild drauflos.
Die Folge: Die deutsche Gesetzgebung ist mit ihrem Wust an Gesetzen angreifbarer geworden – nicht besser.
-> siehe hierzu auch "Vom Rechtsstaat in der Richterstaat" (154) von Prof. Dieter Simon von der HU-Berlin

dazu ein Spruch von mir vom 07.10.2009:

Es bräuchte keine ausgefeilten Gesetze, die nur zur Verwirrung führen
und zur Falschauslegung verführen, wenn es weise Richter gäbe.

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Weitere Gedanken zur Hermeneutik:


Die Hermeneutik ist jene Geisteskrankheit,
für deren Heilsbringer (der Philosophie) sie sich hält.
vom 12.10.2010


Ohne die Hermeneutik wäre alles einmal Erdachte
noch ursprünglich gut und richtig –
man müsste es nur verstehen können – nicht interpretieren.
vom 19.08.2010


Die Hermeneutik ist eine,
über die Zeit erfolgte Ansammlung stümperhafter,
auch falscher Interpretationen
eines evtl. schwer zu verstehenden,
aber guten und richtigen, Ursprungsgedanken.
vom 15.08.2010


Die Hermeneutik hat unter den Geisteswissenschaften
eine schlimme Wirkung.
Sie zerstört nachhaltig - das klare und unverfälschte Denken.
vom 16.05.2010
Anmerkung: Philosophie = klares, unverfälschtes Denken


Die Hermeneutik ist in ihrer Wirkung,
Gefährlichkeit und Nachhaltigkeit
mit dem AIDS-Virus vergleichbar.
Nur äußerste Anstrengungen der menschlichen Rasse
können ein totales Ausrotten
dieser extrem heimtückischen Krankheit ermöglichen.
vom 16.05.2010


Hermeneutik ist intellektuelle Rechthaberei.
vom 16.05.2010

Das Paradoxon zwischen Hermenutik und "frei Denken"
ist nur den wenigsten Menschen bewusst.
Entweder, man kann "frei Denken", dann ist jegliche Hermeneutik Schwachsinn,
oder man versteht die Hermeneutik, dann kann man nicht "frei Denken".
"frei denken" =denKen
Ulrich H. Rose vom 31.03.2013


Die Interpretation wie auch die Hermeneutik
sind vergleichbar der Krätze.
Je mehr man an der Oberfläche kratzt,
desto schlimmer wird es.
Ulrich H. Rose vom 30.01.2012

-> lies zum Thema „Hermeneutik“ auch Wissen und Wirklichkeit (Nr. 152)


Die Philosophie* ist die Grundlage aller Wissenschaften.
* Philosophie = klares, unverfälschtes Denken


Ulrich H. Rose vom 06.03.2010
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-> siehe auch zum Thema Denken:

Eigenes Denken. (143) Auszüge aus dem Buch von Albert Schweitzer "Aus meinem Leben und Denken"

Die 6 Möglichkeiten des Denkens (123)

Die Prinzipien des Denkens (157)

Was denke ich? (156)

Das Intelligenzparadoxon der Menschen (239)

Die Definition ist eine Annäherung an die Wirklichkeit (223)



Den schlüssigsten Beweis, dass die Hermeneutik Schwachsinn ist gelang mir am 22.07.2012:
Anmerkung dazu: Dies verstehen nur die Menschen, die denKen (ER) können.
(Zu meinem Glück gab es Albert Schweitzer, der das, was ich über das DenKen denke, in beinahe deckungsgleicher Weise schon vor ca. 100 Jahren in seinem Buch "Aus meinem Leben und Denken" niederschrieb (Nr. 143). Somit brauche ich dies hier nicht selber wiedergeben)

Die Definition führt hin zum Begriff.
Die Interpretation führt weg vom Begriff.
Die Hermeneutik ist die Wissenschaft des Verstehens von Begriffen über die Jahrhunderte hinweg mittels Interpretationen zu verschiedenen Zeitpunkten in der Geschichte. Die Interpretationen wiederum bestehen aus
Definitionen.
Wer logisch denken kann, der versteht aus Vorgenanntem, dass die
Hermeneutik in sich Schwachsinn ist.

Ulrich H. Rose vom 22.07.2012
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Mit dem gleichen Besen, wie die Hermeneutik, sollte auch die Methaphysik aus der Philosophie ausgekehrt werden.

Warum das?
Weil die Methaphysik nicht zur Logik dazupasst - denn, wie soll ich mich hinter den eigenen Erfahrungshorizont begeben und dort mir Fragen stellen und diese auch noch beantworten?
Der Begriff Methaphysik wird mehrheitlich Aristoteles zugeschrieben.
Wenn man bedenkt, aus welcher Zeit dieser Begriff Methaphysik stammt - aus der Zeit der Götter (350 v.Cr.), dann sollte man heutzutage in der Lage sein dies dementsprechen zu bewerten.
Noch deutlicher: Wenn der Glaube dazukommt, dann wird die Logik = die Philosophie eindeutig verlassen.

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Die Interpretation wie auch die Hermeneutik ...

Die Interpretation wie auch die Hermeneutik ... Die Interpretation wie auch die Hermeneutik sind vergleichbar der Krätze. Je mehr man an deren Oberfläche kratzt, desto schlimmer wird es. Spruch von Ulrich H. Rose vom 30.01.2012


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Bertrand Russell hat das Problem der Hermeneutik (der Philosophie) in folgendem Spruch deutlich gemacht:

Für die Philosophie möchte ich folgende ...

Für die Philosophie möchte ich folgende ... Für die Philosophie möchte ich folgende Definition vorschlagen: Sie ist ein besonders trickreicher Versuch, Trugschlüsse hervorzubringen. Spruch von Bertrand Russell


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Der letzte Weise auf diesem Planeten war Heraklit.
Danach kamen die Philosophen, die nach der Weisheit suchten,
sie aber nicht fanden.
UHR vom 19.01.2015 (Nr. 289)


Hermeneutik ist intellektuelle Rechthaberei

Hermeneutik ist intellektuelle Rechthaberei. .. Spruch vonUlrich H. Rose vom 16.05.2010

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Ich hätte viele Dinge begriffen, hätte ...

Ich hätte viele Dinge begriffen, hätte ... Ich hätte viele Dinge begriffen, hätte man sie mir nicht erklärt. Spruch von Stanislaw Jarzy Lec

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Alles, was einer Erklärung bedarf ist ...

Alles, was was einer Erklärung bedarf ... Alles, was was einer Erklärung bedarf, ist der Erklärung nicht wert. Spruch von Votaire

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Hirus bedeutet: Die unbedachte Weitergabe ...

Hirus bedeutet: Die unbedachte Weitergabe ... Hirus bedeutet: Die unbedachte Weitergabe von unfiltriert aufgenommenem Gedankenschlecht* * Das Gegenteil von Gedankengut. Hirus ergibt sich aus Virus und dem "H" der Hermeneutik = der hermeneutische Virus = Hirus. Wortschöpfung von Ulrich H. Rose vom 02.02.2013

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Die Philosophen versuchen Lösungen zu erdenken ...

Die Philosophen versuchen Lösungen zu erdenken ... Die Philosophen versuchen Lösungen zu erdenken, die sie gar nicht erdenken brauchen, weil es zu jedem Problem die logische Lösung gibt. Das Problem und die Lösung - auch wenn sie zeitlich getrennt sind - gehören immer zusammen. Deshalb ist die logische Lösung bereits im Problem enthalten. Nur wenn man den Fokus auf das Problem richtet und sich dabei festbeißt und verspannt, kann man die Lösung nicht sehen. Denn, um die logische Lösung zu erkennen, müsste man sich nur entspannen und den Blick sich weiten lassen. Spruch von Dieter Vollmuth

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Philosophen sind noch nicht einmal Suchende ...

Philosophen sind noch nicht einmal Suchende ... Philosophen sind noch nicht einmal Suchende, denn sie wissen ja gar nicht, dass sie nichts wissen. Erst dann, wenn sie das wüssten und spürten, dass mit ihnen etwas nicht stimmt und aktiv versuchten, die Wahrheit herauszufinden - erst dann könnte man von Suchenden sprechen. Spruch von Dieter Vollmuth vom 10.08.2015


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Die Hermeneutik hat unter den ...

Die Hermeneutik hat unter den ... Die Hermeneutik hat unter den Geisteswissenschaften eine schlimme Wirkung. Sie zerstört nachhaltig das klare und unverfälschte Denken. Spruch von Ulrich H. Rose vom 16.05.2010

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Die Hermeneutik ist jene Geiteskrankheit ...

Die Hermeneutik ist jene Geisteskrankheit ... Die Hermeneutik ist jene Geisteskrankheit, für deren Heilsbringer (der Philosophie) sie sich hält. Spruch von Ulrich H. Rose vom 12.10.2010

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Die Hermeneutik fault in sich

Die Hermeneutik fault in sich ... Spruch von Ulrich Rose vom 12.09.2011

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Nutze das eigenständige DENKEN = DenKen, denn ...

Nutze das eigenständige DENKEN = DenKen ... Nutze das eigenständige DENKEN = DenKen, denn sonst wirst Du eine Marionette in der Geschichte, die sich Philosoph nennt. Spruch von Ulrich H. Rose vom 06.03.2010

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Was ist ein Begriff? (vom 27.08.2015)

Bevor Du diese Abhandlung liest sei Dir gesagt, dass es hiervon eine überarbeitete und bessere Version in Definition-Intelligenz.de gibt = "Was ist ein Begriff?". Damit kannst Du Dir Nachfolgendes ersparen - bis auf die Aussage (am Ende) von Daniel Kahneman über "narrative Verzerrungen"
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Beispiele dazu:

Haus:
Wenn ich mit Dir rede, dann kann ich ohne weiteres in einem Satz den Begriff "Haus" verwenden, ohne Dir diesen Begriff näher zu erklären.

Der Begriff "Haus" ist allgemein verständlich und braucht nicht näher erklärt werden.

Wobei, und näher betrachtet, der Begriff "Haus" ist befrachtet, eher überfachtet mit vielen weiteren Begriffen.
Ein Haus kann bestehen aus Ziegelsteinen und aus Ziegeln, aus Fenstern und Türen, aber auch aus Holzwänden.
Die Türen wiederum können aus Metall, aus Kunststoff oder Holz sein.
Befestigt werden die Türen und Fenster mit Dübeln und Schrauben oder Schlagstiften.
u.s.w., u.s.w.,

Das bedeutet, der Begriff Haus setzt sich zusammen aus vielen einzelnen Begriffen und ergibt dann das Haus.
Die vielen einzelnen Begriffe, wie Ziegelstein, Fenster etc. sind auch bekannt und deshalb kausal mit dem Begriff Haus in Zusammenhang zu bringen.
Und auch, wozu das Haus da ist, zum darin Wohnen, um uns vor der Natur zu schützen, u.s.w., das ist hinlänglich bekannt und muss nicht näher erklärt werden.

In dieser, noch sehr frühen, Phase des Erklärens möchte ich schon auf die BeLo, die Begriffserschließungslogik (Nr. 215) eingehen.
Alle "herleitenden Begriffe" zum Begriff "Haus" sind geklärt.
Somit braucht das Haus nicht näher erklärt, definiert werden - es sei denn, jemand fragt im Speziellen nach, weil er wissen will, um welches Haus es sich handelt, ein Holzhaus, ein Steinhaus, ein kleines Haus, ein großes Haus, ein ...
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Biene:
Auch allgemein verständlich. Einige Menschen können z. Bsp. Bienen nicht von Wespen unterscheiden.
Dann ist eine Definition der Biene notwendig und die Unterschiede zur Wespe müssen aufgezeigt werden.
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Sandkorn:
Auch allgemein verständlich.
Das Sandkorn ist sehr klein, aber noch mit dem Auge zu sehen.

Was ist mit noch kleineren Dingen, die wir nicht mehr sehen können, da sie zu klein sind?
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Bakterie: Für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar.
Hier sind nur die Auswirkungen für uns spürbar durch die Krankheiten, die Bakterien verursachen.

Mit der Bakterie und weiter mit dem Atom beginnt der Glaube an die Wissenschaft.
Um sehr kleine Dinge sichtbar zu machen mussten sich die Menschen etwas einfallen lassen.
Durch viele gescheite Menschen sind wir heute in der Lage unseren Glauben durch Wissen zu reduzieren mittels eines Mikroskops etc.
D.h., indirekt bekommen wir - über technische Geräte - anhand von Fotos mitgeteilt, dass diese kleinsten Dinge existieren.

Im wahrsten Sinn der Wortes "begreifen", begreifen können wir die sehr kleinen Dinge nicht mehr.

Hier beginnen die Vorstellungen von Dingen, von Begriffen, die nicht mehr sichtbar, die nicht mehr "begreifbar" sind.

Auch die Vorstellungen in den einzelnen Köpfen sind nicht sichtbar zu machen, oder können begriffen werden.
Das hat zur Folge, dass die jeweilige Vorstellung von einem Bakterium davon abhängt, welche Bilder man davon sah.

Zur Entwicklung solcher Vorstellungen:
Irgendwann hat ein gescheiter Mensch eine neue Vorstellung von etwas bisher Unbekanntem.
Wenn dieser Mensch Glück hat, dann bestätigt sich irgendwann mal seine Vorstellung.
Im ungünstigsten Fall wird seine Vorstellung durch eine neue = bessere? verworfen.

Ganz pragmatisch:
Die größten Überlebenschancen haben die Vorstellungen, die

- schwer widerlegbar sind und
- die durch Dogmen und Gewalt (zur Machterhaltung und gegen jede Vernunft) am Leben erhalten werden.

An diesem Punkt angelangt möchte ich gleich mal auf die Ehre verweisen, die vielen Menschen das Leben gekostet hat.
Es ist keine Ehre für das Vaterland zu sterben, wenn die "Da ganz oben" sich mehr als unehrenhaft verhalten.


Mit dem Begriff "Ehre" sind wir bei Begriffen angekommen, die ebenfalls nicht greifbar, begreifbar sind.

Zum Begriff "Ehre" kann es keine Vorstellung geben, da es von der "Ehre" kein Bild gibt.

Mit dem Begriff "Ehre" begeben wir uns auf den breiten Weg der Interpretationen, der ins Nirwana führt.

Ich hätte statt Nirwana auch "NICHTS" schreiben können, nur ich wollte bewusst diesen Satz mit einem Wort abschließen, welches der Interpretation bedarf.


Jetzt zu Sätzen mit dem Begriff "Ehre":

Es ist mir eine Ehre sie kennen zu lernen.
Erweisen sie mir die Ehre, mich am ... zu begleiten.
Ich darf sie mit dieser Urkunde für ihre Leistungen ehren.

Alle 3 Sätze sind "aufgeblähte Sätze".
Aufgeblähte Sätze enthalten Begriffe, die nicht "(be-)greifbar" und vor allem nicht sicher definierbar sind.

Wenn statt des Wortes "Ehre" die "Freude" verwendet wird, dann sind die Sätze weniger geschwollen.

Nur, wer hat ein Interesse daran, dass ein Wort wie Ehre existiert?
Wenige Menschen, um über andere Menschen Macht zu erlangen.
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Mut:


Gott:



Hier stoppe ich erst mal, und werde später weitermachen, da nichts flüssig aus mir rauskommt.
D.h., vieles muss noch mal überarbeitet und ergänzt werden.
UHR am 27.08.2015 21:30

Diese Abhandlung zum Begriff setzt sich fort in der Nr. 315.
D.h., dort geht es aufgearbeitet weiter.


Nachfolgenden Spruch vom Nobelpreisträger Daniel Kahneman darf bitte hier zu meinen Gedanken zur Hermeneutik dazugedacht werden: (UHR vom 09.09.2015)

Narrative Verzerrungen gehen zwangsläufig ...

Narrative Verzerrungen gehen zwangsläufig ... Narrative Verzerrungen* gehen zwangsläufig aus unserem anhaltenden Bestreben hervor, die Welt zu verstehen. […] Sie konzentrieren sich auf ein paar markante Ereignisse, die geschehen sind, und nicht auf die zahllosen Ereignisse, die nicht geschehen sind. * Beschreibung, wie fehlerhafte Geschichten über die Vergangenheit unsere Weltanschauungen und Zukunftserwartungen prägen. Spruch von Daniel Kahnman

Weitere Domians = www.Definition-Intelligenz.de + www.Erkenntnis-Reich.de